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Allgemeine Reisebedingungen

Veranstalter aller angebotenen Reisen ist der Omnibusverkehr Armin Glaser, Klepziger Feldstraße 52, 14827 Wiesenburg/Mark.

Bei Nebenleistungen, die im Katalog, den Reisunterlagen oder sonstigen Erklärungen ausdrücklich als vermittelt bezeichnet werden (Bsp.: Konzert- oder Theaterveranstaltungen) sind wir lediglich Vermittler. Die Insolvenzversicherung ist abgeschlossen bei TourVers Touristik Versicherung Service GmbH, Borsteler Chaussee 51, 22453 Hamburg (Policennummer 1173023420)
Die in den Reisebedingungen verwendete Bezeichnung „Reisender“ steht für die weibliche und männliche Form.

1. Buchung, Reisebestätigung und Sonderwünsche
1.1. Buchen kann man in unseren Geschäftsräumen; schriftlich, per Fax oder elektronisch. 1.2. Der Reisevertrag soll schriftlich mit unseren Formularen (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) abgeschlossen werden. Vor Vertragsschluss übermitteln wir dem Reisenden unsere Allgemeinen Reisebedingungen. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach händigen wir dem Reisenden die schriftliche Reisebestätigung aus. Dazu sind wir nicht verpflichtet, wenn es sich um eine kurzfristige Buchung weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn handelt.
1.3. An seine Reiseanmeldung ist der Reisende 7 Werktage gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch uns bestätigt. Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang unserer Buchungsbestätigung beim Kunden zustande. Kurzfristige Buchungen – ab 7 Tage vor Reisebeginn - führen durch die sofortige Bestätigung zum Vertragsschluss. Bei elektronischen Reiseanmeldungen beträgt die Bindefrist des Reisenden 3 Arbeitstage. Innerhalb dieser Frist wird die Reisebuchung durch uns bestätigt.
1.4. Telefonisch nehmen wir lediglich verbindliche Reservierungen entgegen, sofern es sich nicht um eine kurzfristige Buchung handelt. Bei einer telefonischen Reservierung übersenden wir dem Reisenden eine Reiseanmeldung und die Reisebedingungen. Geht die vom Reisenden zu bestätigende Reiseanmeldung nicht innerhalb einer angemessenen Frist (10 Tage ab Postausgang) zu, ist die telefonische Anmeldung gegenstandslos.
1.5. Erfolgt die Buchung des Reisenden im elektronischen Rechtsverkehr (Internet, vergleichbare elektronische Medien), so kommt der Reisevertrag nicht bereits durch Betätigung des Buttons „kostenpflichtig Buchen“ zustande. Der Vertrag kommt erst durch den Zugang unserer Buchungsbestätigung beim Reisenden zustande. Wir werden jedoch dem Reisenden den Zugang der Bestellung unverzüglich auf elektronischem Weg bestätigen. Im Falle der Buchung im elektronischen Rechtsverkehr wird dem Reisenden der Ablauf der Buchung erläutert. Dem Reisenden ist im gesamten Buchungsprogramm die Möglichkeit eröffnet, die von ihm eingegebenen Daten zu korrigieren, zurückzusetzen und zu löschen. Jeder Buchungsschritt kann gespeichert und ausgedruckt werden. Im Übrigen gilt Ziff. 1.3 dieser Bedingungen.
1.6. Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung des Reisenden ab, so liegt in der Reisebestätigung ein neuer Vertragsantrag, an den wir 10 Tage gebunden sind und den der Reisende durch vorbehaltlose Leistung des Reisepreises bzw. einer Anzahlung oder durch die Rücksendung der Reiseanmeldung innerhalb dieser Frist annehmen kann.
1.7. Sonderwünsche des Reisenden sowie Nebenabreden gelten als vereinbart, wenn diese auf der Reisebestätigung als solche vermerkt sind. Die Vergabe der Sitzplätze im Bus erfolgt
grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs der Buchungen. Sitzplatzwünsche sind unverbindlich.
1.8. Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten Fremdleistungen sind wir lediglich Reisevermittler. Bei diesen Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder zugesicherte Eigenschaften fehlen. Wir haften grundsätzlich nur für Vermittlung nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
1.9. Bei Flugreisen wird der Reisende bei Buchung über die Identität der ausführenden Airline informiert. Steht die Airline noch nicht fest, wird informiert, welche Airline voraussichtlich die Flüge ausführt. Der Reisende wird in dem Fall unverzüglich informiert, sobald die ausführende Airline feststeht. Entsprechendes gilt, wenn die Airline wechselt. Die entsprechend der EU-Verordnung erstellte Liste über Fluggesellschaften, die vom Flugbetrieb innerhalb der EU ausgeschlossen sind (black list), kann unter www.eu-info.de / Rubrik: „Reisen und Wohnen“ eingesehen werden.

2. Unsere Pflichten
2.1. Die vertraglichen Leistungen richten sich nach der im Zeitpunkt des Vertragsschlusses maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
2.2. Wir bieten unsere Reisen nur innerhalb der Bundesrepublik Deutschland an. Bei Reisen außerhalb der EU weisen wir auf zu beachtende Gesundheits-, Einreise- und Visa-Bestimmungen hin. Unsere Informationen gelten für deutsche Staatsbürger, soweit uns nicht bekannt gegeben wird, dass der Reisende eine andere Staatsbürgerschaft hat. Der Reisende hat nach unserer Information für die Voraussetzungen einer Reiseteilnahme selbst zu sorgen.

3. Unsere Rechte
3.1. Änderungen Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden, bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren und von uns nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen für den Reisenden unter Berücksichtigung unserer Interessen zumutbar sind. Dies ist für gewöhnlich der Fall, wenn die Abweichungen oder Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt oder wesentliche Teile der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung haben wir dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus unserem Angebot anzubieten. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte des Reisenden (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
3.2. Rücktritt wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl Wir führen alle Busreisen ab einer Teilnehmerzahl von 25 Personen durch. Wird die Teilnehmerzahl nicht erreicht, können wir bis 5 Wochen vor Reisebeginn erklären, dass die Reise aus dem Grund nicht durchgeführt wird. Die Erklärung muss dem Reisenden spätestens 5 Wochen vor Reisebeginn zugehen. Wenn wir die Reise absagen, kann der Reisende entweder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise – wenn wir eine solche Reise ohne Mehrpreis aus unserem Programm anbieten können – oder die Erstattung bereits gezahlter Beträge verlangen. Auf die Mindestteilnehmerzahl, unser Rücktrittsrecht und die Erklärungsfrist weisen wir in den allgemeinen Hinweisen im Katalog, den jeweiligen Reisebeschreibungen sowie in der Reisebestätigung ausdrücklich hin.

4. Zahlung des Reisepreises
4.1. Zahlungen muss der Reisende nur leisten, wenn wir ihm vorher einen Sicherungsschein ausgehändigt haben. Einen Sicherungsschein müssen wir jedoch nicht übergeben, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages und nach Aushändigung des Sicherungsscheins sind 20 % des Reisepreises zu zahlen. Der Restbetrag ist 3 Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen die Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen zu zahlen, sofern wir die Reise nicht nach Ziffer 3.2 vorher abgesagt haben.
4.3. Vertragsabschlüsse innerhalb von 7 Tagen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen einschließlich des Sicherungsscheines.
4.4. Erfolgt die An- oder die Restzahlung nicht vollständig oder nicht pünktlich und hat dies der Reisende zu vertreten, haben wir das Recht, nach entsprechender Mahnung und Ankündigung vom Vertrag zurückzutreten und einen Ersatzanspruch in Höhe der entsprechenden Rücktrittsgebühren zu verlangen. Für diesen Fall gilt Ziffer 5.1. entsprechend mit der Maßgabe, dass es anstelle des Kundenrücktritts auf unseren Rücktritt ankommt. Voraussetzung für unseren Erstattungsanspruch ist jedoch, dass wir den Reisenden auf diese Folge im Mahnschreiben ausdrücklich hinweisen. Bei Nichtzahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch auf Inanspruchnahme von Reiseleistungen.

5. Rechte des Reisenden vor Reisebeginn
5.1. Rücktritt vor Reisebeginn Bis zum Reiseantritt kann der Reisende jederzeit und grundlos vom Vertrag zurücktreten. Die Rücktrittserklärung ist an uns zu richten. Nach dem Rücktritt haben wir keinen Anspruch auf den Reisepreis. Nach dem Gesetz steht uns jedoch eine angemessene Entschädigung zu, sofern der Rücktritt nicht von uns verschuldet wurde oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt. Die Entschädigung berechnet sich aus dem vereinbarten Reisepreis, abzüglich der durch den Rücktritt ersparten Aufwendungen und dem, was wir anderweitig vermarkten können. Anstelle der insofern konkret berechneten Entschädigung können wir eine pauschalierte, in vom Hundertsatz angegebene und von der Reiseart abhängige Entschädigung, gestaffelt nach dem Zeitpunkt des Rücktritts verlangen. Diese pauschale Entschädigung berücksichtigt, was wir für gewöhnlich im Falle eines Rücktritts einsparen, bzw. anderweitig vermarkten können. Für
die Berechnung Pauschale kommt es auf den Eingang des Rücktritts bei uns an. Die pauschale Entschädigung beträgt bezogen auf den Reisepreis und das Rücktrittsdatum:

Flugpauschalreisen:
bis 30 Tage vor Reisebeginn 15 %
vom 29. bis 22. Tag vor Reisebeginn 25 %
vom 21. bis 15. Tag vor Reisebeginn 30 %
vom 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn 40 %
vom 6. bis 1. Tag vor Reisebeginn 60 %
Am Reisetag/ bei Nichterscheinen 75 %

Busreisen (Tagesfahrten):
bis 21 Tage vor Reisebeginn: kostenlos
vom 20. bis 15. Tag vor Reisebeginn 50 %
vom 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn 60 %
vom 6. bis 1.Tag vor Reisebeginn 70 %
Am Reisetag/ bei Nichterscheinen 80 %

Busreisen (Mehrtagesfahrten):
bis 40 Tage vor Reisebeginn: kostenlos
vom 39. bis 30. Tag vor Reisebeginn 5 %, max. 10 EUR
vom 29. bis 22. Tag vor Reisebeginn 10 %
vom 21. bis 15. Tag vor Reisebeginn 20 %
vom 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn 30 %
vom 6. bis 1.Tag vor Reisebeginn 40 %
Am Reisetag/ bei Nichterscheinen 60 %

Kreuzfahrten:
bis 30 Tage vor Reisebeginn 20 %
vom 29. bis 22. Tag vor Reisebeginn 30 %
vom 21. bis 15. Tag vor Reisebeginn 40 %
vom 14. bis 7. Tag vor Reisebeginn 50 %
vom 6. bis 1. Tag vor Reisebeginn 60 %
Am Reisetag/ bei Nichterscheinen 70 %

Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf eine pauschalierte Entschädigung nicht oder nur in geringerer Höhe als die Pauschale entstanden ist. Im Übrigen empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.
5.2. Änderungen auf Wunsch des Reisenden, Ersatzreisende Auf Änderungen nach bestätigter Buchung hat der Reisende keinen Anspruch, sofern es sich nicht um einen Teilrücktritt handelt. Wir sind jedoch bemüht, die Wünsche des Reisenden zu berücksichtigen. Wird die bestätigte Buchung geändert, so berechnen wir hierfür eine Bearbeitungsgebühr von 10 EUR. Bis zum Reiseantritt kann sich der Reisende durch einen Dritten ersetzen lassen. Macht er hiervon Gebrauch, gilt Satz 3 entsprechend.

6. Mängel der Reiseleistung, Obliegenheiten des Kunden im Mangelfall
6.1. Reisemängel sind uns, dem Reiseleiter oder dem Busfahrer anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht unzumutbar ist. Weder Reiseleiter noch Busfahrer sind jedoch berechtigt, Erklärungen für uns abzugeben, Mängelansprüche anzuerkennen oder zu bestätigen. Leisten wir auf die Mängelanzeige hin keine Abhilfe oder lehnen wir die Abhilfe ab, so kann der Reisende selbst Abhilfe leisten. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Leistung sind ausgeschlossen, wenn der Reisende seiner Obliegenheit nach Satz 1 schuldhaft nicht nachkommt. 6.2. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Mangel erheblich beeinträchtigt ist, er uns eine angemessene Frist zur Abhilfe gesetzt hat und diese Frist nutzlos verstrichen ist. Eine Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn ihm die Durchführung der Reise infolge eines Mangels aus wichtigem Grund nicht zuzumuten ist. Bei berechtigter Kündigung können wir für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung nach dem Gesetz verlangen. Bei wertlosen erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen haben wir keine Entschädigungsansprüche. Wir haben nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung des Reisenden zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen.
6.3. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den wir nicht zu vertreten haben.

7. Nichtinanspruchnahme von Reiseleistungen, Abbruch der Reise
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen nicht in Anspruch oder bricht er die Reise vorzeitig ab, so hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Wir lassen uns jedoch das anrechnen, was wir durch anderweitige Vermarktung erzielen. Im Übrigen werden wir uns bei den Leistungsträgern um die Erstattung ersparter Aufwendungen bemühen, die wir dem Reisenden auszahlen.

8. Kündigung des Vertrages infolge höherer Gewalt
Für den Fall der Kündigung wegen höherer Gewalt verweisen wir auf § 651j BGB. Diese Vorschrift hat folgenden Wortlaut:
1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.
(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so findet die Vorschrift des § 651e Abs. 3 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

9. Unsere Haftung
9.1. Unsere vertragliche Haftung für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit folgen ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
aa) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
bb) soweit wir für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers oder Erfüllungsgehilfen verantwortlich sind.
Weitergehende Ansprüche des Reisenden aus internationalen Vereinbarungen bleiben hiervon unberührt.
9.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diese beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so können wir uns gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen oder auf die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen. Bei ausdrücklich als vermittelt ausgewiesenen Leistungen haften wir nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen. Eine vertragliche Haftung für Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, wenn wir vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben, Hauptpflichten aus dem Vermittlungsvertrag verletzen oder eine bestimmte Beschaffenheit vereinbart wurde. Gleiches gilt, wenn für uns die Möglichkeit einer Versicherung auf diesen Fall zumutbar ist. In sonstigen Fällen haften wir nur für die Vermittlung, nicht für Mangelfreiheit der vermittelten Leistungen und für im Zusammenhang mit vermittelten Leistungen entstandene Sachschäden.

10. Anmeldung von Ansprüchen, Verjährung
10.1. Vertragliche Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung – ausgenommen sind Körper- und Gesundheitsschäden und solche, die auf einem vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhalten beruhen – hat der Reisende innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Ende der Reise bei uns geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Reisende die genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.
10.2. Vertragliche Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung – ausgenommen sind Körper- und Gesundheitsschäden und solche, die auf einem vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhalten beruhen – verjähren in einem Jahr. Die Verjährungsfrist beginnt ein Tag nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende
10.3. Besonderheiten bei Flugreisen, kombinierten Bus-/ Flugreisen: Im Falle des Verlustes, der Beschädigung oder der Verspätung von Gepäck während eines Fluges sind Ansprüche wegen des Verlustes oder der Beschädigung von Gepäck gegen die ausführende Airline geltend zu machen. Hierzu ist das Schadensformular der Airline zu verwenden. Die Anmeldefrist für Gepäckverlust/Beschädigung beträgt 7 Tage, die für Gepäckverspätung 21 Tage. Wir sind von der Schadensanmeldung zu informieren. Für Minderungsansprüche gelten 10.1. und 10.2.

Omnibusverkehr Armin Glaser
Klepziger Feldstraße 52, 14827 Wiesenburg/Mark

Hinweis:
Wir sind weder bereit noch gesetzlich verpflichtet (Stand Oktober 2016), an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle gemäß dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz teilzunehmen.